Unser Top 10: Das sind die größten Wide Receiver Talente!

Der Draft 2022 steht bevor. Ab dem 28. April werden sich einige College Talente den Traum von der NFL erfüllen und in die größte Football Liga der Welt einsteigen. In unserer Serie beleuchten wir in Teil 2 die Wide Receiver Klasse, die sich 2022 enorm breit gefächert zeigt. Einige Experten sehen bis zu acht Receiver in der ersten Runde – und auch in den Runden Zwei bis Vier sollten noch einige Prospects ihre Teams finden. Die Wide Receiver:

Nr. 1: Chris Olave 
College: Ohio State
Draft Value: Mitte Runde 1
Vergleich: Calvin Ridley
Rank Simon: 1
Rank Jonathan: 3

Olave fehlt es etwas an Größe, die er aber durch seine anderen Attribute wettmacht. Sein Route Running und seine Wechsel im Speed dürften ihn früh zu einer Nummer 2 in einer NFL Offense machen. Besonders für junge Quarterbacks könnte der Receiver interessant werden.

Nr. 2: Jameson Williams 
College: Alabama 
Draft Value: Mitte Runde 1 
Vergleich: Will Fuller, Marquise Brown
Rank Simon: 2
Rank Jonathan: 4 

Williams startete exzellent ins College, zog sich 2021 aber einen Kreuzbandriss zu und wird wohl die gesamte Pre Season und Teile der Regular Season verpassen. Dennoch dürfte das Talent des Receivers für viele Teams eine größere Rolle spielen und für Runde Eins in Frage kommen. Sein Speed und seine Explosivität gelten als größte Stärke.

Nr. 3: Garrett Wilson
College: Ohio State
Draft Value: Mitte Runde 1
Vergleich: DJ Moore, Mecole Hardman
Rank Simon: 4
Rank Jonathan: 1

Wilson beeindruckt durch enorme Geschwindigkeit und hat die Fähigkeit, extrem präzise Routen zu rennen. Dadurch gelang es ihm im College regelmäßig, genügend Abstand zwischen ihm und der Verteidigung zu generieren. Wilson ist auf demselben Level wie Teamkollege Olave und wird definitiv in der ersten Runde vom Board gehen. Manche Experten sehen ihn sogar als besten Receiver im Draft.

Nr. 4: Treylon Burks 
College: Arkansas Razorbacks
Draft Value: Ende Runde 1
Vergleich: AJ Brown, Josh Gordon
Rank Simon: 6
Rank Jonathan: 2

Burks besticht durch seine Größe und durch seine sicheren Hände. Er ist ein Spieler, der sich in der NFL wegen seiner Größe und Power durchsetzen wird. Fast das gesamte Angriffsspiel der Arkansas Razorbacks lief über Burks und vor allem im Spiel gegen Alabama konnte er mit 130 Receiving Yards beweisen, dass er bereit für das nächste Level ist.

Nr. 5: Drake London 
College: USC
Draft Value: Ende Runde 1
Vergleich: Mike Evans
Rank Simon: 3
Rank Jonathan: 6 

Über kaum einen Receiver streiten sich die Experten so intensiv wie über Drake London. Die einen sehen ihn ihm eine Kopie von Mike Evans, die anderen vergleichen ihn mit Busts wie N´Keal Harry oder JJ Arcega-Whiteside. Fest steht: Er konnte unter Bedrängnis viele 50-50 Pässe in seine Richtung fangen und war gerade in der Red Zone sehr effektiv. Ob er dies jedoch auch in der NFL gegen die besten Cornerbacks der Welt schaffen kann, ist die große Frage. Seine Größe ist definitiv ein Vorteil, aber die fehlende Geschwindigkeit ist ein Grund zur Besorgnis.

Nr. 6: Jahan Dotson 
College: Penn State 
Draft Value: Anfang Runde 2
Vergleich: Tyler Lockett
Rank Simon: 5
Rank Jonathan: 5

Hätte Dotson nur einen halbwegs fähigen Quarterback in Penn State gehabt, wäre er in einigen Rankings definitiv weiter vorne zu finden gewesen. In geradezu deprimierender Regelmäßigkeit wurde er von Sean Clifford über- oder unterworfen. Er ist besonders in den vertikalen Routen eine konstante Gefahr für jede Defense. Auch wenn ihm die Geschwindigkeit der elitären NFL Wide Receiver fehlt, ist er ein sehr solider Passempfänger ohne große Schwäche, der mit einem passenden Quarterback sicher noch den ein oder anderen Schritt nach vorne machen kann.

Nr. 7: Christian Watson
College: North Dakota State
Draft Value: Anfang Runde 2
Vergleich: Deebo Samuel
Rank Simon: 7
Rank Jonathan: 7

Watson war zu Beginn der College-Saison noch komplett abseits der NFL-Radare, aber er entwickelte sich zu einem beständig guten Receiver für NDSU. Seit seinen hervorragenden Auftritten beim Combine und beim Senior Bowl kletterte Watson die Draftboards nach oben und gilt wegen seiner Größe und Sicherheit beim Passfang inzwischen sogar als potenzieller Erstrundenpick. Ob er nach seiner Zeit in einem eher kleineren College den Übergang zur NFL schnell schafft, bleibt abzuwarten.

Nr. 8: George Pickens
College: Georgia
Draft Value: Mitte Runde 2

Nr. 9: Wan’Dale Robinson
College: Kentucky
Draft Value: Mitte Runde 2

Nr. 10: Calvin Austin
College: Memphis
Draft Value: Ende Runde 2

Nr. 11: Alec Pierce
College: Cincinnati
Draft Value: Ende Runde 2

Nr. 12: Skyy Moore
College: Western Michigan
Draft Value: Ende Runde 2

posted by Simon / Jonathan

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