In unseren wöchentlichen Learnings sehen wir uns an, welche Stars ihre Erwartungen voll erfüllt haben und somit weiterhin sorglos in eurer Startaufstellung bleiben können, welche Spieler klar enttäuscht haben und wer mit seinen Leistungen überrascht hat und zukünftig euer Lineup verstärken könnte.

Boom

Justin Jefferson (9 Rec., 184 Yards, 2 TDs): The hype was real! Jefferson lässt keine Zweifel mehr, dass er das neue Herz der Vikings Offense ist. Fantasy Manager die einen sehr frühen Draft Pick in den Star-Wide Receiver investiert haben, werden glücklich sein. Jefferson erfüllt alle Voraussetzungen, die Saison als bester Wide Receiver der NFL beenden zu können.

Saquon Barkley (6 Rec., 194 Yards, 1 TD): Barkley is back. Wie in den guten alten Zeiten – oder besser gesagt, in seiner Rookie Saison – zerlegte Barkley die gegnerische Offense. Er zeigte uns konstante, gute Raumgewinne, aber auch mehrere Big Plays sowie den späten Touchdown inklusive 2-Point Conversion zum Sieg über die Titans. Solange er eine Verletzung vermeiden kann, bleibt Barkley ein wöchentlicher Fixstarter.

Patrick Mahomes (365 Yards, 5 TDs) und Travis Kelce (8 Rec., 121 Yards, 1 TD): Kein Tyreek Hill? Kein Problem? Zumindest die Cardinals waren kein Hindernis für eine überragende Chiefs Offense. Mahomes hatte einen großartigen Start in diese Saison und sollte auch in den kommenden Spielen einer der Top Quarterbacks sein. Und wer gedacht hat, dass Kelce langsam zu alt wird, um sein Level zu halten, wurde ebenfalls eines besseren belehrt. Auf der Tight End Position bleibt er vorerst in einer eigenen Liga für sich.

Davante Adams (10 Rec., 141 Yards, 1 TD): Dass Adams einer der besten Wide Receiver der Liga ist, wussten wir. Dass er dieses Level auch mit einem Downgrade an Quarterback zumindest halten kann, hat er eindrucksvoll bewiesen. Die Raiders setzen alles daran, den Ball in die Hände ihres neues Spielmachers zu bringen, wie seine 17 Targets (46% aller Pässe) eindeutig zeigen.

Bust

Aaron Rodgers (194 Yards, 2 Turnovers): Rodgers hatte einen rabenschwarzen Tag gegen den Divisionrivalen aus Minnesota. Aber bevor wir den MVP des Vorjahres so einfach abschreiben, sollten wir uns an die letzte Saison erinnern, als er gegen die Saints ebenfalls für zahlreiche Turnovers und eine blamable Niederlage sorgte, aber seine Packers am Ende doch zur Nummer 1 Seed seiner Divsion brachte.

Cam Akers (3 Rushes, 0 Yards): Bereits am Donnerstag sahen wir eine schwächelnde Rams Offense, bei der außer Cooper Kupp niemand für Highlights sorgen konnte. Besonders negativ fiel einigen Fantasy Managern aber wohl vor allem Cam Akers auf, der überraschend hinter Henderson spielte und erst spät zum ersten mal das Spielfeld sah. Akers bleibt gegen die Falcons lieber auf unserer Fantasy Bank, bevor er uns vom Gegenteil überzeugt.

Mike Williams (2 Rec., 10 Yards): Trotz der Verletzung von Keenan Allen, war Williams nicht das zentrale Element im Passing Game der Chargers, an einem Tag, an dem Herbert für 279 Yards und 3 TDs warf, aber den Ball an 9 unterschiedliche Receiver verteilte. Wir würden aber nicht in Panik verfallen und hoffen auf einen Bounce Back gegen die Chiefs am Donnerstag, vor allem, falls Allen bis dahin nicht fit wird.

CeeDee Lamb (2 Rec., 29 Yards): Die guten Nachrichten zuerst – Lamb sah 11 Targets und bewies somit, dass er der wichtigste Receiver bei den Cowboys sein sollte. Die bissige Buccaneers Defense ließ aber nicht zu, dass er seine Gelegenheiten in Punkte verwandelt. Abgesehen von der schwachen Performance in Woche 1, macht uns aber vor allem Prescotts Verletzung sorgen. Ohne seinen Star Quarterback wird es schwierig für Lamb, seine Drafter zufrieden zu stellen.

Kyle Pitts (2 Rec., 19 Yards): Ähnlich wie bei Lamb, hätten auch viele von Pitts erwarten, dass das Passspiel großteils über ihn läuft und einige haben auch entsprechend einen frühen Draft Pick in ihn investiert. Ermutigend ist, dass er 7 Targets sah und zukünftig mehr aus seinen Chancen machen wird. Vor allem auch, wenn er gegen eine weniger aggressive Defense spielen muss, als es diese Woche mit den Saints der Fall war, die sich völlig auf den Tight End fokussiert hatten.

Surprise

Carson Wentz (325 Yards, 4 TDs, 2 INTs) und Curtis Samuel (8 Rec., 72 Yards, 1 TD): Die Commanders konnten mit einem starken Passinggame überraschen und wer hätte gedacht, dass die Schlagzeilen nicht McLaurin gehören? Tatsächlich stahlen ihm an diesem Wochenende Curtis Samuel und Jahan Dotson die Show. Samuel wurde im Laufspiel eingesetzt und sah ganze 11 Targets, während Dotson gleich 2 seiner 3 Catches zu Touchdowns verwertete. Wentz war nicht spektatkulär, aber höchst effizient. Bleibt abzuwarten, ob die Überraschungen der Commanders diese Leistungen auch gegen eine stärkere Defense als die der Jaguars bestätigen können.

Dontrell Hilliard (3 Rec., 69 Yards, 2 TDs): Wer hätte gedacht, dass Hilliard einen besseren Fantasy Tag hat als Henry. Als direkte Konkurrenz für die kommenden Wochen sehen wir ihn trotzdem nicht, da er ausschließlich als Receiver gefährlich wurde. Dies machte er aber höchst effizient, indem er 4 Targets in 3 Receptions und 2 Touchdowns verwandelte. Diese Rolle könnte er auch bei einem negativen Spielverlauf gegen die Bills kommende Woche gut erfüllen.

James Robinson (69 Yards, 2 TDs): Auch Robinson stahl als vermeintlicher Backup seinem Teamkollegen Etienne die Show. Die Jaguars planen aber offenbar, ihren undrafted Free Agent von 2020 weiterhin als Starter einzusetzen, was vorerst keine guten Nachrichten für ihren First Round Pick des letzten Jahres bedeutet. Falls Robinson noch verfügbar ist, solltet ihr ihn euch jedenfalls holen und er verdient auch gegen die Colts einen Platz in eurem Lineup.

Robbie Anderson (5 Rec, 102 Yards, 1 TD): Was für ein Tag für Anderson, der mehr Yards und Fantasy Punkte als CMC und DJ Moore erzielte. Der Großteil davon kam aus einem spektakulären 75 Yard Touchdown, was die Frage aufwirft, ob wir ihm auf einer wöchentlichen Basis trauen können. Er hat jedenfalls bewiesen, dass er viel Upside bietet und auch seine 8 Targets sind ermutigend. Wer auf der Wide Receiver Position dünn besetzt ist, kann es sicher riskieren, Anderson diese Woche gegen die Giants aufzustellen.

Jahan Dotson (3 Rec, 40 Yards, 2 TD): Der Rookie zeigt sofort Impact und wird seinem Hype nach der Pre Season gerecht. Die Connection mit Wentz stimmt bereits früh in der Saison und Dotson könnte in seiner ersten NFL Saison überzeugen und bringt euch Fantasy Value mit. Wir wären derzeit noch ein wenig vorsichtig und würden nicht überreagieren und den Rookie die kommenden Wochen auf der Bank lassen und beobachten.

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