In unseren wöchentlichen Learnings sehen wir uns an, welche Stars ihre Erwartungen voll erfüllt haben und somit weiterhin sorglos in eurer Startaufstellung bleiben können, welche Spieler klar enttäuscht haben und wer mit seinen Leistungen überrascht hat und zukünftig euer Lineup verstärken könnte.

Boom

Amon-Ra St. Brown, WR – DET (9 Rec., 184 Yards, 2 TDs): Der Lions Wide Receiver zerstörte die Commanders und vermutlich auch euren Fantasy Gegner diese Woche im Alleingang. St. Brown profitiert in seiner Offense nicht nur von vielen Targets, sondern zeigt auch seine Fähigkeiten, Big Plays wie z.B. einen 58 Yard Run abzuliefern. Ihr könnt ihn ohne Sorge in eurem Starting Lineup lassen und euch glücklich schätzen, den vielleicht größten Steal der heurigen Saison gemacht zu haben.

Dolphins Passing Game, MIA: Quarterback Tua (469 Yards, 6 TDs, 2 INTs) und seine beiden Wide Receiver Waddle (11 Rec., 171 Yards, 2 TDs) & Hill (11 Rec., 190 Yards, 2 TDs) zerlegten die Secondary der Ravens und hatten alle ihr bestes Spiel im Trikot der Dolphins. Nach den ersten beiden Saisonspielen scheint sich das Trio einen fixen wöchentlichen Startplatz in eurem Fantasy Team verdient zu haben. Dieses Wochenende wartet aber mit dem Bills der möglicherweise härteste Gegner der Saison.

Lamar Jackson, QB – BAL (318 Pass Yards, 119 Rush Yards, 4 TDs): Auf der Gegenseite tat Jackson alles in seiner Macht stehende, um seiner Ravens zum Sieg zu führen, konnte sich aber am Ende nicht auf seine Defense verlassen. Wenn ihr keine Ravens Fans seid und den Quarterback in eurem Lineup hattet, kann euch das aber ziemlich egal sein, weil er euch mit dieser Leistung vermutlich zum Fantasy Sieg geführt hat.

Aaron Jones, RB – GB (170 Total Yards, 2 TDs): Nach einem enttäuschenden Saisonauftakt hattet ihr hoffentlich noch genug Vertrauen in den Star Runningback der Packers. Denn mit seinen beiden Touchdowns und 170 Total Yards war er nicht nur der Dreh- und Angelpunkt der Green Bay Offense, sondern auch der Albtraum eures Fantasy Gegners in Woche 2.

Bust

Rashaad Penny, RB – SEA (15 Yards): So habt ihr euch das sicher nicht vorgestellt, als ihr den Seahawks Runningback gedraftet habt. Eine enttäuschende Leistung an einem Tag, an dem die Seattle Offense keinen einzigen Touchdown zustande brachte. Mit diesem Niveau wird es schwierig, weiterhin auf Penny zu vertrauen, während er sich die Carries auch noch mit Walker und Homer aufteilen muss.

Cordarrelle Patterson, RB – ATL (41 Yards): Nach einem sehr starken Start in die neue Saison kam in Woche 2 die Ernüchterung. Patterson erhielt nur 10 Carries und war somit Teil eines Runningback Komitees gemeinsam mit Allgeier (ebenfalls 10 Carries). Es ist schwierig weiterhin auf einen der älteren Runningbacks der Liga zu vertrauen und auf kontante gute Leistungen zu hoffen.

Darnell Mooney, WR – CHI (1 Rec., -4 Yards): Die Bears Offense kommt auch bei besserem Wetter in Woche 2 nicht ins Laufen. Vor dem Fantasy Draft wurde er noch gehyped, da ihm ein hohes Volumen an Targets sicher schien. Jetzt stehen aber nur 5 Targets, die er zu 4 Yards verwandelt hat, zu Buche. Es bleibt ein großes Fragezeichen, ob er und seine Bears das Blatt diese Woche gegen die Texans doch noch wenden können.

Kyle Pitts, TE – ATL (2 Rec., 19 Yards): Eine weitere enttäuschende Woche für den jungen und zweifellos talentierten Tight End der Falcons. Sein Teamkollege und Rookie Wide Receiver London hat sich als Lieblingsanspielstation für Mariota etabliert, während Pitts seine Gelegenheiten noch nicht in zählbares umsetzen kann. Es ist aber noch zu früh in Panik zu verfallen, wenn ihr den Tight End in eurem Team habt, und wir hoffen er beweist euch gegen die Seahawks, warum er gerade auf dieser sehr dünn mit Talent besetzten Position einen Unterschied zu euren Gunsten machen kann.

T.J. Hockenson, TE – DET (3 Rec., 26 Yards): Ähnliches wie bei Pitts gilt auch für Hockenson. Trotz eines hohen Volumen an Targets, lässt das Ergebnis noch zu wünschen übrig, obwohl die Lions gezeigt haben, dass sie ordentlich Punkte aufs Scoreboard bringen können. Mit den Vikings wartet nun ein Division Rivale auf das Team aus Detroit. Dabei hat Hockenson weiterhin das Potenzial einen wichtigen Beitrag für euer Team zu leisten.

Surprise

Garrett Wilson, WR – NYJ (8 Rec., 102 Yards, 2 TD): Der Erstrunden-Pick der Jets konnte gegen die Browns voll überzeugen und zeigte, wieso die Jets ihn früh ausgewählt haben. Bereits in Woche 2 scheint die Connection mit Flacco zu passen und Wilson könnte Moore schnell den Rang ablaufen. Wilson bringt euch direkt Top36-WR-Potenzial ins Team.

Tony Pollard, RB – DAL (87 Total Yards, 1 TD): Und wieder performte Pollard besser als die eigentliche Nummer Eins im Cowboys Backfield, Elliott, und konnte mit einem Touchdown und mehreren längeren Runs überzeugen. Der Runningback ist spritzig und daher immer wieder für Big Plays gut. Eigentlich zu gut für einen „Backup-Posten“ könnte Pollard auch die kommenden Wochen ordentlich Fantasy-Value mitbringen.

Amari Cooper, WR – CLE (9 Rec., 101 Yards, 1 TD): In Woche 1 noch abgemeldet, konnte Cooper am zweiten Spieltag endlich seinen Status als WR1 bei den Browns untermauern. Target-Leader und Reception-Leader: Diese Rolle sehen wir eigentlich jede Woche für den Wide Receiver kommen. Das Vertrauen in Cooper ist noch nicht voll da, jedoch dürften seine Owner nun wieder besser schlafen.

Drake London, WR – ATL (8 Rec., 86 Yards, 1 TD): London ist die klare Nummer Eins Option für Mariota und bringt Pitts-Owner zur Verzweiflung. Der Rookie konnte auch in Woche 2 in einem schweren Matchup Bälle wieder für sich entscheiden und wird zum Reception-Monster. Mittlerweile eine gesetzte FLEX-Option.

Christian Kirk, WR – JAC (6 Rec., 78 Yards, 2 TD): Lange als unser Nummer Eins Sleeper angekündigt, legt Kirk diesen Status nun endgültig ab. Kirk gehört in die Kategorie Fantasy-WR2 mit Upside und macht die Jaguars-Offense deutlich besser und gefährlicher. Lieblings-Target eines gut aufspielenden Lawrence – könnte durchaus schlimmer sein. Derzeit fünftbester Fantasy-Receiver nach Punkten (Half PPR).

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