Fantasy Football Reactions
Panik oder ruhig bleiben?

Nach einem spannenden NFL Spieltag, der uns wieder alle Nerven gekostet hat, ist es an der Zeit über Spieler zu reden, die uns mit ihren Fantasy Leistungen enttäuscht haben. Die größten Enttäuschungen der vergangenen Woche werden von uns analysiert und in eine Wertung gepackt. Diese Entscheidungen solltet ihr treffen:

Paniktabelle: 

1 = Der Spieler gehört weiterhin in das Lineup
2 = Setzt ihn auf die Bank und wartet ab
3 = Drop-Kandidat

Saquon Barkley, RB, New York Giants: 1
Die Lions versuchten in Woche 11 alles, um den Star-Runningback zu stoppen – mit Erfolg! Barkley zeigt die mit Abstand schwächste Leistung der Saison und für die Giants rächt es sich, dass außer Barkley kaum ein Spieler das Zeug dazu hat, diese Offensive zu führen. Auch Dallas wird versuchen, Barkley aus dem Spiel zu nehmen, aber Saquon bleibt durch seine Usage ein Must-Start, auch wenn das Matchup nicht vielversprechend ist.

Justin Jefferson, WR, Minnesota Vikings: 1
Jefferson wurde Montagnacht von Trevon Diggs adoptiert und blieb wie die gesamte Offensive der Vikings blass wie eine Kalkleiste. Prime-Time Kirk Cousins agiert wie Kyler Murray nach einer 14h-Schicht Call of Duty und Minnesota muss gegen die Patriots ihren Ruf eines Contenders verteidigen. Auch wenn das Matchup nicht einfach ist, bleibt Jefferson ein No-Brainer, da er bereits nach einer schwachen Woche 3 umso stärker zurückgekommen ist.

Dameon Pierce, RB, Houston Texans: 2
Es mag ein kleiner Reach sein, aber Pierce spielt nunmal in einer Offensive, die regelmäßig absolut gar nichts ins Rollen bringt. Ganze acht Rushing Yards brachte Pierce zustande, was nicht unbedingt alleine seine Schuld ist, aber das ist den enttäuschten Fantasymanager ziemlich egal. Auch Spieltag 12 bringt mit den Dolphins ein hartes Matchup, in dem Pierce erneut schwach aussehen könnte. Vorsicht!

D’Onta Foreman, RB, Carolina Panthers: 2
Die gute Nachricht: Foreman bekam 11 Rushing-Attempts und damit deutlich mehr als Chuba Hubbard (4). Die schlechte Nachricht: Foreman sah überhaupt kein Land und schaffte im Schnitt gerade einmal 2,1 Yards pro Versuch. Auch gegen die Broncos wird es wohl nicht einfacher werden, sodass Foreman auf der Bank besser aufgehoben scheint.

Terry McLaurin, WR, Washington Commanders: 2
Für die Commanders läuft es derzeit erstaunlich gut, aber McLaurin profitierte davon gegen Houston kaum. Der 27-Jährige überzeugte in der ersten Hälfte, ging aber in der zweiten Hälfte komplett unter. Auch wenn das Matchup gegen die Falcons einladend erscheint, wird er sehr häufig von AJ Terrell in Coverage genommen werden und der Gedanke liegt nahe, dass QB Taylor Heinicke diesem ausweichen wird und eher in Richtung Dotson oder Samuel wirft. Vorsichtige Fantasymanager sollten eher auf McLaurin verzichten, auch wenn Potenzial definitiv vorhanden ist.

Dalton Schultz, TE, Dallas Cowboys: 2
Der Blowout-Sieg gegen Minnesota war Gift für die Passempfänger der Cowboys. Auch Schultz enttäuschte mit 3,7 Fantasypunkte, obwohl er immerhin 5 Targets bekam. Wir sehen seinen Floor aktuell bei 3-5 Punkten und in Anwesenheit von Lamb und Gallup ist nur wenig Potenzial nach oben da. Die Giants als Gegner in Spiel 12 kassierten eine heftige Pleite gegen die Lions und könnten erneut von den Cowboys überannt werden. Auch hier könnte der Spielverlauf gegen Schultz sprechen.

Diontae Johnson, WR, Pittsburgh Steelers: 3
Genug ist genug! Wochenlang hatten wir Geduld mit Johnson, aber auch nach 11 Spielen hat er noch keinen einzigen Touchdown gefangen und ist hinter Freiermuth und Pickens nur noch Anspielstation Nr.3 von Kenny Pickett. In Redraft-Ligen gibt es etliche Receiver, die wöchentlich besser performen als Johnson. Auch wenn es schmerzt, den frühen Draft-Pick zu droppen – für eure Nerven ist es besser s0.

Robert Tonyan, TE, Green Bay Packers: 3
Tonyan hat nicht mal mehr annähernd die Rolle, die er in den letzten Jahren hatte und findet sich nun auch noch in einer schwachen Offensive wieder. Keine guten Voraussetzungen für einen Tight End, der in Woche 11 gerade einmal an Stelle 25 seiner Position zu finden ist. Gründe für eine mögliche Besserung sind aktuell kaum vorhanden – drop him!

Zach Wilson, QB, New York Jets: 3
Hier gibt es wohl kaum zwei Meinungen! Wilson spielt so unkonzentriert, als würde er sich mehr auf die Frauen auf den Zuschauerrängen konzentrieren und hält die Jets in ihrer Entwicklung aktuell zurück. Jetzt wird sogar überlegt, ob Flacco die Jets in Woche 12 auf das Feld führen wird. Wilson sollte in keinem Fantasykader mehr Platz haben!

Kurz und knapp:

1:  Josh Allen, Nick Chubb, Dalvin Cook, Miles Sanders, Jakobi Meyers, CeeDee Lamb, Cole Kmet
2:
Jared Goff, Tyler Allgeier, Kenyan Drake, Cam Akers, James Robinson/ Michael Carter, Michael Gallup, Van Jefferson
3:
Matt Ryan, AJ Dillon, Caleb Huntley, CEH, Elijah Moore, DJ Moore, Hayden Hurst, Tyler Conklin

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