Fantasy Football Draft Strategien
Gibt es den perfekten Draft?

Jede Saison stellen sich Manager, ob Experte oder Anfänger, immer wieder die gleiche Frage: Gibt es die richtige Taktik, um das stärkste Team zu bekommen? Wir sagen dazu: Nein! Natürlich ist eine gute Draft-Vorbereitung das Einmaleins vor jeder Fantasy Football Saison. Allerdings können gewisse Faktoren und Risiken während des Drafts nicht berücksichtigt werden. Auch Verletzungen, COVID-Erkrankungen, Trades oder Streiks sind in der Pre Season noch nicht kalkulierbar. Einige andere Faktoren sollten hingegen berücksichtigt werden, um an das bestmögliche Team zu gelangen:

Kennt eure Liga

Schaut euch vor eurem Draft unbedingt die Einstellungen eurer Liga an. Ihr solltet das Format und die Einstellungen kennen, um eure Draft Strategie anzupassen. PPR, Half-PPR, Standard, IDP, Keeper- oder Dynasty-Ligen sollten Begriffe sein, die ihr kennen müsst und bei denen ihr euch eurer Vor- und Nachteile bewusst seid.

Mock, Mock, Mock

Macht unbedingt Mock Drafts vor eurem richtigen Fantasy Football Draft. So lernt ihr die Spieler besser kennen und bekommt ein Gefühl für ADPs und wann ihr zuschlagen müsst. 10-20 Mock Drafts vor dem Start der Saison helfen euch unglaublich und ihr könnt verschiedene Strategien testen. Fantasypros ist dabei die richtige Plattform für eure Tests.

Cheat Sheets

Druckt euch vor eurem Fantasy Draft einige Tabellen mit Rankings, ADPs, ECR und Positionen aus. Mit diesen sogenannten Cheat Sheets behaltet ihr während des Drafts den Überblick und könnt euch eure Targets markieren. Unsere Rankings gibt’s kostenlos, das Big Board für alle Supporter.

ADPs beachten

Seid ihr euch bei gewissen Spielern unsicher, solltet ihr immer auf die ADP (Average Draft Position) achten. Habt ihr beispielsweise den 10. Pick und wollt Spieler XY draften, der aber eine ADP von 24 hat, solltet ihr lieber noch eine Runde warten und stattdessen einen anderen Spieler ziehen. Habt ihr den 20. Pick und ihr seht einen Spieler mit einer ADP von 12, solltet ihr euch diesen Spieler ins Team holen. Sheets und Rankings mit ADPs findet ihr auf unserer Website.

Draftet euren Quarterback nicht zu früh

Viele Manager machen den Fehler, Quarterbacks bereits in den ersten Runden zu draften. Macht diesen Fehler nicht! Zwar holen Quarterbacks die meisten Fantasy Punkte, dennoch braucht ihr nur einen QB und die Streuung ist oft nicht allzu groß. Einzige Ausnahme: Patrick Mahomes.

Ihr habt weitere Fragen? Zu unserem Discord Server: Discord Fantasy Football Crew

Runningbacks sind die wichtigsten Spieler

Die Positionen der Runningbacks werden euch nach eurem Quarterback die meisten Punkte einbringen. Aber beachtet: Ihr benötigt 4-5 Runningbacks in eurem Team, jedoch nur einen Quarterback. Deshalb geben viele Experten den Tipp, euch in den ersten Runden auf die RB-Position zu konzentrieren. Eine gute Strategie, welche von uns oft befolgt wird, ist: RB – RB – WR – RB – WR/TE und erst dann die anderen Positionen zu befüllen.

Unser Fantasy Football Podcast: 

Mischung aus Upside und Floor

Ihr solltet bei euren Spielern die richtige Mischung finden und die Konstanz eurer Spieler beachten. Habe ich in den ersten Runden safe gedraftet und mir einen Floor aufgebaut, sollte ich die kommenden Runden nach Upside schauen. Umgekehrt gilt diese Regel natürlich auch.

BSP: Joe Mixon, Nick Chubb, (Floor) -> Mike Williams (Upside)
BSP: Cristian McCaffrey, Saquon Barkley, (Upside) -> Keenan Allen (Floor)

Late Round Targets

Sleeper Alarm: In späten Runden könnt ihr euer Risiko erhöhen und versuchen Sleeper und Breakout-Kandidaten zu holen. Auch Rookies oder No-Names, die in Trainingscamps überzeugen konnten, fallen in diese Kategorie. Hier könnt ihr auch schon mal einen ‚Reach‘ wagen (nicht ADP gerecht draften), wenn ein Spieler gerade von Experten gehyped wird. Oft entscheiden diese Spieler einen Titelkampf.

Versucht Steals zu landen

Streicht während eures Drafts alle Spieler durch, die bereits gepickt wurden. So behaltet ihr immer den Überblick und ihr bemerkt schnell, wenn gute Spieler übrig bleiben und fallen. Draft-Rankings sind hierbei das richtige Tool für euch. Behaltet auch die Picks der anderen Spieler im Auge: Wenn ein Spieler nach euch bereits einen QB gezogen hat, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass er nochmals einen QB draftet. Somit könnt ihr zuerst eine andere Position befüllen und euren QB in die nächste Runde schieben.

Die richtigen Backups

Es macht durchaus Sinn, in späten Runden Backup-Runningbacks oder Backup-Wide-Receiver von verletzungsanfälligen Spielern zu draften. Sollte sich die Nummer Eins in den Depth Charts verletzten, habt ihr einen Starter im Team, der euch wenig Draft Kapital gekostet hat. Ebenfalls solltet ihr den Backup eures besten Spielers in den Kader holen. So fängt ihr eine Verletzung gut ab. (BSP: CMC und Mitchell, Swift und Williams oder Cook und Mattison)

Keine Spielchen mit anderen Managern

Behaltet eure Draft Strategie im Auge und lasst euch nicht von anderen Managern reinreden. Oft versuchen diese, euch Spieler wegzunehmen oder euch zu verunsichern. Zieht euer Ding durch und holt euch eure Wunschkandidaten.

PPR Maschinen

In PPR und Half-PPR Ligen sind konstante Wide Receiver und Tight Ends enorm wichtig und rücken in den Vordergrund. Pro gefangenen Ball bekommen eure Spieler in diesem Format Punkte. Ihr solltet die Receptions der Spieler aus den vergangenen Jahren notieren und checken. Nicht jeder gute NFL Receiver ist auch ein Punktgarant in einer PPR-Wertung. Zudem ändert sich das Value verschiedener Runningbacks.

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